| 1. Welche Elemente soll meine Website
haben?
Die erste Frage: Was will ich überhaupt mit meiner
Website?
Um nur im Web präsent zu sein, genügen ein Willkommenstext,
ein Hintergrundbild und die Möglichkeit für Besucher, per E-Mail
Kontakt aufzunehmen.
Wer mit den Besuchern interagieren will, kann ihnen ein
Gästebuch oder ein Forum zur Verfügung stellen oder auch einen
Newsletter anbieten.
Sehr beliebt sind Fotogalerien. Aber Achtung: Soll jeder die Bilder ansehen
oder herunter- laden können - oder nur ein privilegierter Kreis?
Im zweiten Fall ist ein passwortgeschützter Bereich empfehlenswert.
Nur eine Website, die regelmässig mit Neuigkeiten aufwarten kann,
ist eine gute Website. Vor allem für Features wie Gästebuch,
Newsletter oder Fotogalerie gilt: nur so viel hochladen, dass die Inhalte
auch gepflegt werden können.
Soll die Website einen eigenen Webshop enthalten, braucht es je nach Umfang
möglicherweise ein professionelles Programm, das automatisch die
Präsentation der Produkte, den Verkauf, die Warenwirtschaft und die
Bezahlung auf der Website regelt. |
2. Wie viel Speicher brauche ich?
Der Umfang der Website bestimmt, wie viel Online Speicherplatz
bei einem Webhoster gebucht werden muss.
Für eine einfache Website oder wenn nur die persönlichen E-Mail-
Adressen genutzt werden, reichen schon 100 Megabyte. Das kostet beispielsweise
beim Anbieter Hosttech Fr. 1.- pro Monat.
Für eine Fotogalerie steigt der Bedarf auf mindestens
1 Gigabyte (GB). Damit lassen sich, je nach Auflösung, zwischen 150
und 1000 Bilder auf die Website laden.
Für mehr Bilder in hoher Auflösung oder für Videos bietet
etwa Hoststar mit 10 GB für Fr. 4.90 ein günstiges Allroundpaket.
Fast alle Webhoster gestatten das Einrichten beliebig vieler E-Mail-Accounts
nach dem Muster xxxämeinehomepage.ch.
So lassen sich E-Mail- Adressen bestimmten Zwecken oder lässt sich
jedem Familienmitglied eine eigene Adresse zuweisen. Ein Spam und Virenfilter
gehört bei allen Webhostern zum Standard. |
3. Welcher Webhoster passt zu mir?
Auf der Suche nach dem geeigneten Host findet sich Unterstützung
auf www.providerlistech.
Dort kann man gezielt nach Kriterien wie Preis, Speicherplatz und geprüfte
Seriosität den Anbieter aussuchen. Wichtig für den privaten
Nutzer sind ausser dem Preis unlimitierte E-Mail-Adressen und - falls
eine simple Website reicht - ein Homepage-Baukasten.
In der Regel bindet sich der Kunde ein Jahr an den Webhoster und zahlt
für dessen Dienste den Jahresbetrag im Voraus. Ohne Kündigung
verlängert sich der Vertrag jeweils um ein Jahr. Steigen mit der
Zeit die Ansprüche, kann man auf einen Tarif mit mehr Speicherplatz
und mehr Funktionen wechseln.
Unterstützung bei Problemen ist bei allen Hostern per E-Mail kostenlos.
Swisscom, Hosttech, Hoststar und QX bieten auch Telefonsupport über
eine normale Festnetznummer, Cyon verlangt dagegen Fr. 1.49 pro Minute.
Bislang nur wenige Webhoster wie etwa it:factory oder Metanet betreiben
ihre Server mit Ökostrom, was ein paar Franken Aufschlag kostet.
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4. Wie komme ich zur eigenen Adresse?
Auf der Website des Webhosters lässt sich sofort
prüfen, ob die gewünschte Domain wie etwa www.meinehomepage.ch
noch frei ist. Falls ja, kann dem Webhoster online direkt der Auftrag
erteilt werden, die Adresse verbindlich bei der zuständigen Registrationsstelle
zu registrieren, damit diese - meist innert Stunden - weltweit im Internet
erreichbar ist.
Für die Endungen .ch und Ii fallen zusätzlich
von der Schweizer Registrationsstelle Switch 17 Franken im Jahr an, andere
Domain-Endungen sind teurer. Vor Ablauf der Jahresfrist erinnert die Registrationsstelle
den Domain-Inhaber daran, den Obolus für das folgende Jahr zu zahlen
oder die Domain zu kündigen.
Die neuen Mailadressen werden über den Verwaltungszugang des Online-Speicherplatzes
eingerichtet. Der Webhoster liefert die Daten, um die MaiI-Accounts im
gewohnten Programm wie Windows Outlook Express oder Apple Mau einrichten
zu können.
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5. Wie gestalte ich meine Website?
Einige Webhoster stellen einen Homepage-Baukasten zur
Installation auf dem PC bereit. Bei anderen kann die Website online direkt
im Internetbrowser entworfen werden. Selbst Neulinge können mit einem
solchen Baukasten und anhand von Vorlagen in etwa 20 Minuten eine Seite
mit Text- und Grafikbausteinen zusammenstellen. Danach wird die Seite
auf den Online-Speicherplatz hochgeladen.
Manche Webhoster wie Hosttech oder Hoststar stellen ihren Kunden auch
komplexere Programme gratis bereit, mit denen sich Fotogalerien, Gästebücher
und Webshops einrichten lassen.
Für Fortgeschrittene eignen sich auch das Programm Kompozer (www.kompozer-web.de)
oder die Programm- sammlung SeaMonkey. Beide sind kostenlos und laufen
unter Windows, Mac und Linux. Auf Apple-Computern lässt sich eine
einfache Website in wenigen Schritten mit dem Programm Web erstellen,
das allen neuen Macs beiliegt. Für komplexe Websites sind professionelle
Programme wie Dreamweaver oder Frontpage empfohlen. |